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Sanierung der Ruinen bis 1959

In das Blickfeld der amtlichen Denkmalpflege geriet die Ruine erstmals 1898, als sich diese noch im Besitz des Freiburger Universitätsprofessors Lambert Freiherr von Babo und später dessen gleichnamigem Neffen befand. Nach dem großen Brand von 1853 waren keine Maßnahmen zur Sicherung und zum Erhalt der Ruinenteile ergriffen worden, so dass sich diese in einem desolaten Zustand befunden hatten. Erste um 1903 eingeleitete Schritte dienten lediglich der Stabilisierung der Mauern und Fensterbögen. Nach 1918 gingen die inzwischen mit Bäumen und Sträuchern zugewachsenen Gebäudeteile (Kirche und Konvent) wieder in private Hände über, so dass eine Sicherung von staatlicher Seite aus unterblieb. Einige Versuche, Ruinenteile abzutragen bzw. den Gesamtkomplex in Hotelprojekte zu integrieren, konnten abgewendet werden, auch wenn sich mehrere Investoren dazu bereit erklärten.

Immerhin gelang es 1921, die Ruine unter Denkmalschutz zu stellen, so dass keine baulichen Veränderungen oder gar ein Abtragen vorgenommen werden durften. Mit Hilfe einer 1937 ausgespielten Badischen Baudenkmallotterie zugunsten Frauenalbs und einem zum Zweck des Erhalts gegründeten Verein konnten zwischen 1937 und 1939 einige Notsicherungen durchgeführt werden. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg blieb es bis zur Begründung der „Stiftung Frauenalb“ im Jahre 1959 nur bei notdürftigen Maßnahmen.

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