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Frauenalb nach 1945

Nach dem Einmarsch französischer Truppen in Schielberg am 10. April 1945 gehörte Frauenalb zunächst zur französischen und ab Juli 1945 zur amerikanischen Besatzungszone. Sowohl in Schielberg wie auch in Frauenalb wurden in den Nachkriegsjahren zusammen rund 300 Heimatvertriebene aufgenommen, die zunächst in Privathäusern, in der Abtei oder der früheren Gauführerschule eine Bleibe fanden. Letzt genanntes Gebäude diente vorerst auch als Sammellager für Zwangsarbeiter und verschleppte Personen. Wichtige Daten nach 1945 für Frauenalb waren der Ankauf der Abtei durch die Gemeinde Schielberg (1954), die Gründung der Stiftung Frauenalb (1959) sowie die Umwandlung des Sanatoriums in ein Pflegeheim (1970). Kontinuierlich weiter betrieben wurden die Gummiwerke Hartig und das Gasthaus „König von Preußen“, während die Mahlmühle und das Sägewerk Kling den Betrieb einstellten.

Zu Beginn der 1980er Jahre wurde Frauenalb in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes aufgenommen und bis 1986 konnten Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden, Straßen und Plätzen durchgeführt werden. Darauf aufbauend nahm die Landesregierung nach der Jahrtausendwende Frauenalb in das „Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) mit auf, um dort Lebens- und Arbeitsbedingungen durch strukturverbessernde Maßnahmen in den Bereich Arbeiten, Grundversorgung, Gemeinschaftseinrichtungen und Wohnen aus einer Hand weiterzuentwickeln.

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